30 März 2007

Riesenstausee fegt alte Dörfer und Ausgrabungsstätten hinweg

Es ist ein grünes, fruchtbares Nil-Tal mit vielen kleinen Dörfern - doch in wenigen Monaten wird es am Grund eines gigantischen Stausees liegen. Der von einem chinesischen Konsortium errichtete Merowe-Staudamm im Norden des Sudan soll die Energieproduktion des afrikanischen Landes verdoppeln, doch er wird traditionelles Siedlungsgebiet und unzählige archäologische Schätze für immer unter Wasser setzen. An dem Projekt ist auch die deutsche Consultingfirma Lahmeyer beteiligt. Kritik eines Schweizer Instituts an der Arbeit der Deutschen weist das Unternehmen unter Hinweis auf die Bedeutung des Staudamms für die Entwicklung des Sudan zurück.[...]
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Eyes of Achaemenid Statues Found in Bolaghi Gorge

During their excavations in Bolaghi Gorge, Iranian Fars province, Iranian and French archeology team succeeded in unearthing a number of statue eyes dating back to the Achaemenid era (550-330 BC) in Darius’ the Great palace.
Announcing this news, Mohammad Taghi Atayi, Iranian head of Iran-French archeology team told CHN: “Some pairs of eyes were discovered during the excavations of Iran-French archeology team in Bolaghi Gorge. The eyes were made of some weak material such as mortar and black stones were used for their pupils.”[...]
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Getty-Museum gibt antike Kunstwerke an Griechenland zurück

Das J. Paul Getty Museum in Los Angeles hat zwei antike Meisterwerke an Griechenland zurückgegeben. Athen habe seit mehr als zehn Jahren eine Rückgabe der Kunstwerke gefordert, die illegal aus dem Land entfernt worden seien, sagte eine Vertreterin des griechischen Kulturministeriums am Freitag in Athen. Die antiken Stücke, ein goldener Grabkranz und ein Frauentorso aus Marmor, sollen im archäologischen Museum in Athen aufbewahrt und am 29. März von Kulturminister George Voulgarikis präsentiert werden.[...]
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UNESCO and Heritage Experts to Hold a Meeting on Sivand Dam

Recently some groups of people, NGOs, and cultural heritage experts have expressed their opposition to UNESCO about the inundation of Sivand Dam and its negative consequences on Pasargadae World Heritage Site and by sending a letter to UNESCO, they have demanded the Organization to study the case and stop the flooding of the dam if possible.
In order to follow the issue, authorities of UNESCO Office in Tehran have announced that the Organization will hold a joint meeting with attendance of cultural heritage experts, NGOs and authorities of Iran’s Cultural Heritage and Tourism Organization to discuss the case in detail.[...]
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Greek wreath to be returned to rightful owners

A gold wreath thought to date back to the time of Alexander the Great will be returned to its rightful owners in Greece, according to reports. The wreath, which the Greek government claims was illegally removed from the country, measures 11 inches across and is made of gold foil.
The headband has been on display in Los Angeles' Getty Museum who paid £500,000 for the piece, but the National Archaeology Museum in Greece has won a ten year battle to have it returned to them. Legal proceedings brought by Greece to win the piece back the piece have involved arguments that the flowers depicted on the wreath are those which grow widely in Greece.
The Greek museum is working towards restoring the Elgin Marbles of Greece, in which the wreath will play a part, the BBC reports.Other pieces from the collection are currently housed in museums around the world which the Greek government wants to be returned.
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Iran Loses Fight Over Lost Paradise Relics

Iran lost a legal fight on Thursday to recover 5,000-year-old treasures it says were looted from one of its most important archaeological sites, known as "The Lost Paradise". In a ruling that could affect other countries' attempts to secure the return of antiquities, Britain's High Court rejected Iran's claim that it owned the artefacts.
Iran was trying to stop the Barakat Gallery, an antiquities specialist based in London and Beverly Hills, selling vessels made from a grey-green stone called chlorite and decorated with snakes, lions and eagles. Lawyers acting for Iran said the treasures were among thousands of pieces stolen by looters after floods washed away the topsoil and exposed the ancient city of Jiroft in 2001.[...]
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Dwarka artefacts show link between Indian, Roman civilisations

Scientists from the city-based National Institute of Oceanography (NIO) have found artefacts near Dwarka island off Gujarat coast which indicate close links between Indian and Roman civilisations. "During the excavation, we found artefacts dating back 3,500 years which indicate that India's maritime history is much older and Indians used to travel by sea even before Vasco da Gama touched Indian shores," said Dr K H Vora, deputy director and project leader, Marine Archaeology.[...]
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Verborgener Schatz der Stiftung Moritzburg

Mit einer bislang verborgenen Zierde aus ihren Beständen will die Stiftung Moritzburg in Halle die Museumsbesucher ab Sonntag bekannt machen. Sie präsentiert 21 Fragmente spätantiker und islamischer Textilien des 4. bis 13. Jahrhunderts aus Ägypten, die seit 1905 zum Bestand des Museums gehören, wie die Stiftung am Donnerstag in Halle mitteilte.[...]
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Auf den Spuren der rätselhaften Geoglyphen

Die Linien von Nazca gelten als eines der größten Mysterien der Archäologie. Sie zeugen von der hohen Schöpfungskraft einer untergegangenen Kultur. Ihre Entdeckung löste eine wahre Flut teils abenteuerlicher Spekulationen aus. Doch erst heute kommen Forscher der Lösung des Rätsels näher.
Nazca wäre wahrscheinlich für immer eine kleine, unbedeutende Siedlung im peruanischen Hochland geblieben, hätten nicht vor rund 3000 Jahren unweit des Ortes Menschen damit begonnen, riesige geometrische Formen, sowie die Abbilder von Menschen, Affen, Vögeln und Fischen in den steinigen Wüstenboden zu scharren.[...]
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29 März 2007

Largest Mosaics Museum to open in Zeugma

The Ministry of Culture and Tourism's Cultural Heritages and Museums Department head Orhan Düzgün said they wanted to make the Gaziantep Archaeology Museum the largest museum of the world. Speaking to the Anatolia news agency, Düzgün said the museum was one of the respectable museums in the world. Stating that 550 square meters mosaics were exhibited in the museum but there were other 800-900 square meters mosaics in depots of the museums, Düzgün said, “By expanding the museum, we want to display them and make our museum the largest one in the world.”[...]
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Menhire und Schlachtfelder am Neuenburgersee

Am Südwestufer des Neuenburgersees stehen bei Corcelles-près-Concise vier Menhire. Und zwei Kilometer weiter Richtung Neuenburg befindet sich oberhalb von Concise jenes Feld, auf dem die Eidgenossen am 2. März 1476 das übermächtige Heer Karls des Kühnen bodigten. Was aber haben die hier in eine Kolumne gepresste Schlacht von Grandson und das Menhir-Ensemble gemein – ausser dass sie nah beieinanderliegen? Nun, zumindest dies, dass die Leute in den letzten Jahrhunderten meinten, das Steinviereck bezeichne den Ort, wo der von Grandson anrückende Burgunderherzog im Zelt lagerte.[...]
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Wo ist der Palast des Tschingis Khan?

Seit 15 Jahren herrschte Tschingis Khan schon über sein wachsendes Reich, als er 1220 beschloß, eine Hauptstadt zu gründen: Karakorum. Gebaut wurde sie aber erst unter seinem Nachfolger Ögödei.
"Der Palast des Ögödei Khan ist gefunden", lautete die Meldung im Sommer 2006. Ganz so sei es nicht, stellt der Grabungsleiter im mongolischen Karakorum, Professor Hans-Georg Hüttel, richtig. Spannend genug sind die Ergebnisse der Grabungskampagne 2006 dennoch.Tschingis Khan hatte als Ort für seine Stadtgründung das in den Weidegründen seines dritten Sohnes Ögödei gelegene Orchon-Tal im Herzen der Mongolei gewählt. Der Grund für die Ortswahl war neben strategischen Gründen wohl das Bedürfnis, die mongolische Herrschaft gegenüber den Turkstämmen zu legitimieren, die hier „heiliges Land“ sahen: Wer im Besitz des Ötükän-Walds war, war legitimiert, über die Welt zu herrschen.[...]
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Heimatmuseum Unterschleißheim erhält zum Zehnjährigen Verjüngungskur

Ein frischer Wind weht um die Ausstellungsstücke in den Räumen des Heimatmuseums Unterschleißheim am Rathausplatz 1. Digitale Informationssysteme sowie ein neuer Vortragsraum sollen bald noch mehr Besucher anlocken. Um diese Neuerungen und das zehnjährige Bestehen des Museums zu würdigen, findet am Freitag, 30. März, eine große Feier im neugeschaffenen Seminarraum statt.[...]
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Steinzeit-Nacht am 21.04.07 im Badischen Landesmuseum Karlsruhe

Die Menschen der Steinzeit beherrschten bereits erstaunliche Techniken, sie machten sich Messer aus Feuerstein, nutzten Schwirrhölzer und verarbeiteten Knochen zu Werkzeug, sie bemalten die Wände ihrer Behausungen mit Farbe, schlugen Feuer und webten.
In der Steinzeit-Nacht, die das Begleitprogramm zur Ausstellung über „Die ältesten Monumente der Menschheit“ krönt, führen „Zeitzeugen“ diese uralten Fertigkeiten vor. Familien- und Kurzführungen geben Einblick in das Leben vor 12.000 Jahren in Anatolien, Besucher können sich in steinzeitlichem Stil schminken, es gibt eine Wandmalerei-Aktion für Kinder, türkische Tänze, anatolische Märchen und Musik. Murat Coskun, SWR-Weltmusik-Preisträger lässt in seinem Trommel-Soloprogramm „Rhythmystic Finger Dance“ die archaischen Rhythmen des ältesten Instruments der Menschheit erklingen.
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Die ältesten Monumente der Menschheit

Jahrestagung zur Elfenbeinforschung an der Uni Mainz

Das Internationale Zentrum für Elfenbeinforschung (INCENTIVS) an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz hat sich in den vier Jahren seines Bestehens als weltweit anerkannte Forschungsstätte und veritables Zentrum der Elfenbeinforschung etabliert. Nun veranstaltet die Einrichtung ihre 4. Jahrestagung mit wiederum internationaler Beteiligung zum Thema "Elfenbein in der Archäologie". Gerade erst hat das Zentrum die Untersuchung von 36 prähistorischen Elfenbeinobjekten abgeschlossen, die vor circa 4000 Jahren auf der Iberischen Halbinsel hergestellt worden sind - auch diese Arbeiten werden auf der Jahrestagung präsentiert. Sie findet dieses Jahr in Form eines Workshops am 12. April 2007 ab 9.30 Uhr im Senatssaal (Raum 702), Naturwissenschaftliches Institutsgebäude, Becherweg 21, Campus der Universität Mainz statt. Die interessierte Öffentlichkeit ist hierzu herzlich eingeladen.[...]
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http://www.incentivs.uni-mainz.de/

28 März 2007

Zyperns Totenkult älter als ägyptische Bestattungsbräuche

Auf der Insel der Götter haben Archäologen Überreste eines riesigen steinzeitlichen Friedhofs gefunden. Einen vergleichbaren Totenkult gab es nur bei den Ägyptern, allerdings 1000 Jahre später.
Die „bild der wissenschaft“ berichtet in ihrer Februarausgabe über spektakuläre Funde auf Zypern. Im Felsplateau oberhalb des verlassenen Dorfes Souskiou im Troodos Gebirge entdeckte die Archäologin Diane Bolger von der Universität Edinburgh mit ihrem Kollegen Edgar Peltenburg Schächte, die bereits in der Jungsteinzeit etwa um 3.500 vor Christus in den Kalkstein getrieben wurden. Heute noch verraten die Spuren im Fels, dass sich die Menschen damals Hirschgeweihen zum Ausschachten der Gräber bedienten.[...]
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27 März 2007

Popularity takes heavy toll on ancient Mexican pyramid

Alberto Alcantar scaled the Pyramid of the Sun before dawn last Wednesday -- the first full day of spring -- to capture the full strength of the sun and revitalize his body, a ritual shared by countless Mexicans each year. But as he pondered the massive archaeological complex of Teotihuacan, the veteran tour guide felt something missing. "Like something is blocking my energy," he said.
Above him, authorities had built a wooden walkway to cover the pyramid's summit. Below and to his right, plastic orange fencing kept visitors from the top of the Pyramid of the Moon. To his left, a row of police and red tape reading "Danger" blocked much of the Avenue of the Dead, the complex's main thoroughfare.[...]
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Cave survey shows what made Des-Res dwellings for prehistoric man

Modern house hunters might be looking for on-street parking or easy access to the shops, but a new survey of caves in the Peak District and Yorkshire Dales is helping to show how prehistoric man chose his dwellings.
The three-year-long survey looked at some 190 caves in the Peak District and 230 in the Yorkshire Dales and was organised by archaeologists from the University of Sheffield and the University of Bradford.
The project team systematically recorded the setting and dimensions of each cave and looked for archaeological deposits in them to establish what features made particular caves attractive for use in the past. Many previously unrecorded caves were included in the study.[...]
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Anatolian Zeus on display in Berlin

The Bergama Zeus Altar, one of the most important pieces among Anatolian historical treasures, lures crowds at the Pergamon Museum in Berlin, thousands of kilometers away from its motherland, reported the Anatolia news agency.
Pergamon is one of the five museums on the Berlin Museum Island (Museumsinsel), visited by almost all tourists in Berlin. It exhibits archaeological works, which were found during the archaeological excavations initiated in 1865 by Carl Humman. The Bergama Zeus Altar (165 B.C.), regarded as the most precious piece among the archaeological works that are exhibited in the museum, receives great interest from domestic and foreign tourists in Berlin.[...]
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Emirates supports Chinese terracotta soldiers exhibition

Emirates, the Dubai-based international airline, is supporting the prestigious exhibition “The Silent Warriors – Chinese Terracotta Solders”, being hosted in Malta by Heritage Malta and Shaanxi Provincial Cultural Relics Bureau in China.
The prestigious collection of artefacts from the Chinese terracotta army is currently on show at The Grand Salon of The National Museum of Archaeology in Valletta. The exhibition brings under one roof over 80 original artefacts, including 10 terracotta soldiers, two horses and a number of bronze and pottery pieces excavated in the last 30 years.[...]
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Vortrag zur urgeschichtlichen Jagdfauna im Archäologiemuseum

Wie sah die Tierwelt in der Urzeit aus, wie wurden die Tiere gejagt und welche Bedeutung nahmen sie im Weltbild von Ötzis Zeitgenossen und Vorfahren ein? Mit all diesen Fragen wird sich ein Vortrag befassen, den die Archäologin Ursula Wierer am kommenden Donnerstag um 20.00 Uhr im Archäologiemuseum halten wird.
"Auf den Spuren der Wildbeuter: Urgeschichtliche Jagdfauna" nennt sich Wierers Vortrag, in dem auch die Bedeutung der Jagd für die Nahrungs- und Rohmaterialbeschaffung untersucht wird. Schildern wird Wierer die Erkenntnisse, die sich aus Knochenresten von Wildtieren aus steinzeitlichen Fundstellen über die damalige Fauna und über die Umweltbedingungen während der letzten Eiszeit, über prähistorische Jagdstrategien sowie über Zerlegungstechniken und Nahrungsgewohnheiten der Wildbeuter gewinnen lassen. Dazu kommt die Untersuchung von Tierdarstellungen in der jungpaläolithischen Kunst, die etwas über die Bedeutung der Tiere im Weltbild des prähistorischen Menschen erahnen lassen. Der Eintritt zum Vortrag ist frei.
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Bandurria may rival Caral as oldest citadel in Americas

A team of specialists headed by archaeologist Alejandro Chu has informed that structures found in Bandurria may be as old as structures found in Caral, Peru, deemed as the oldest citadel in the Americas.
Located north of Lima, near the city of Huacho, the Bandurria archaeological center has been found to have similar structures as those found in Caral. Among the similarities are a circular plaza made with circular borders, and a ceremonial center made of clay, all in an asymmetrical style. According to Andina News Agency, the age of these structures may go back as much as 4,500 years.[...]
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Geschichte ins Bild gesetzt

Als das städtische Museum im vergangenen Jahr seinen 125-jährigen Geburtstag feierte, da hob Prof. Hellenkemper (Köln) bei seiner Festrede im Pauluskloster hervor, dass er, wenn er könnte, dem Fürsten von Flonheim ein Grabmonument im Andreasstift errichten würde. Dieser Fürst war wohl einer der Adeligen, die im fünften Jahrhundert im Auftrag des Frankenkönigs Chlodwig kleinere Regionen verwalteten und den Grundstein für eine Besiedlungsstruktur legten, wie sie heute noch vorhanden ist. Die Grabbeigaben, hauptsächlich prächtige goldverzierte Waffen, deuten auf seinen Reichtum und Rang hin.[...]
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Mathilde Grünewald/Klaus Baranenko, Geschichte in Bildern. Museum der Stadt Worms im Andreasstift. Kunstverlag Fink. ISBN 978-3-80870-399-4

Dung Mites Reveal the Fortunes of Ancient Civilizations

Studying ancient civilizations can be difficult when they have left no detailed written records behind. But researchers say they now have a new tool for examining the fortunes of animal-based populations.
Scientists are now able to follow the progress of ancient civilizations by studying fossil mites that were found in the dung of their livestock. A group of scientists from America, France and Britain have been studying llama dung mite fossils to track the rise and fall of the Inca empire. Llama dung mites are tiny -- not much more than a millimetre across, and they are related to domestic dust mites often found in carpets or mattresses.[...]
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26 März 2007

Wissenschaftliche Fantasie

Schön klingen sie ja nicht, die römischen Originalinstrumente. Für heutige Ohren hören sich eher die Namen derselben interessant an: Sistrum, Tympanon, Kithara, Crotala, Tibia und Fistula obliqua. Viel Musik kennt man aus der Antike ohnehin nicht. Nur etwa 60 Fragmente sind erhalten, davon nur wenige rekonstruierbar. Mit viel forscherischer Fantasie und musischer Leidenschaft machen Musica Romana daraus aber kurzweilige, abendfüllende Vorführungen – einen anschaulichen, archäologischen Vortrag mit Musikbeispielen. Zu hören war die Gruppe, die sich aus experimentellen Archäologen, Musikern und dem ersten, deutschen Dudelsackbauer zusammensetzt im "kelten römer museum manching".[...]
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"Vergraben – Verloren – Vergessen"

An die Spuren unserer Vorfahren an Rhein und Main haben sich Markus Helfert und Christoph Breitwieser geheftet. Der eine hat sich spezialisiert auf römische Geschichte, der andere schreibt gerade seine Doktorarbeit im Fach Vor- und Frühgeschichte.
Ein famoses Team, das sich prima ergänzt und mit seinem Fachwissen eine Ausstellung in Heppenheim ermöglicht hat, die einen zeitlichen Bogen spannt über sechs Jahrtausende. Unter dem Titel „Vergraben – Verloren – Vergessen“ zeigen sie Fundstücke von der Bergstraße und aus dem Ried. Archäologische Kostbarkeiten, gefunden in Bensheim-Auerbach und Heppenheim, in Biebesheim und Groß-Gerau – alles Zeugnisse von der frühen und steten Besiedlung Südhessens.[...]
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VERGRABEN - VERLOREN - VERGESSEN heißt die Ausstellung im Heppenheimer Museum für Stadtgeschichte und Volkskunde. Dort werden bis 17. Juni vorgeschichtliche und antike Fundstücke aus Bergstraße und Ried gezeigt.

Jagd auf das Milliardengold eröffnet

Das lässt das Herz jedes Abenteurers vor Freude hüpfen, erinnert an die Erkundung der versunkenen "Titanic": Der größte Schatz der Weltmeere soll der stillen Finsternis entrissen werden. Drei Jahrhunderte ruhte die "Sussex" in 1000 Meter Tiefe vor der britischen Kronkolonie Gibraltar. 10 Tonnen Goldbarren, 100 Tonnen Silber und Berge alter Münzen sollen im Wrack des Kriegsschiffes verborgen sein.
Neun Jahre musste Gregg Stemm auf diesen Moment warten. Solange dauerte seine Suche nach dem versunkenen englischen Goldschiff. Archive wurden durchstöbert, 400 Quadratmeilen Meeresboden mit hochempfindlichen Sonar-Robotern abgegrast. Dann war sich das Team um den US-Abenteurer sicher: "Ja, es muss die ,Sussex' sein!" Im Januar 2006 die Ernüchterung: Spanien stoppte die ungeduldigen Schatzsucher im Dienste der Briten. Ein Streit um den Reichtum entbrannte. Dieses Wochenende gab das Madrider Außenministerium nun endlich grünes Licht für die Hebung des Wracks - und sprach England die sagenhafte Ladung zu. Ihr Wert: rund vier Milliarden Euro![...]
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23 März 2007

New archaeological findings on political power in Peru

A team from the Universitat Autònoma de Barcelona and the University of Almería has completed its second part of the "Proyecto La Puntilla", an archaeological expedition to the Peruvian province of Nazca, where last year it discovered a new type of construction. The latest findings show that a new political power based on the exercise of violence emerged on the south coast of Peru two thousand years ago. There was a State in which an aristocracy, based in Cahuachi, exercised its dominion on other, poorer communities in the Nazca Valley. The team has also observed practices such as cranial deformation.[...]
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Grundsteinlegung für "Villa Urbana"

Im archäologischen Park Carnuntum im Bezirk Bruck an der Leitha ist der Grundstein für die römische Stadtvilla "Villa Urbana" gelegt worden. Das Gebäude wird nun am Originalstandort mit antiker Bautechnik und in voller Größe wieder errichtet.[...]
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Wegen Pfahlbauer-Soap: Blog im Amt für Archäologie

Das Thurgauer Amt für Archäologie bloggt zum Thema Pfahlbauer. Vom Kochrezept über Steinzeitwerkzeug bis zum Casting des Schweizer Fernsehens steht alles drin.
Eine Fischsuppe der Steinzeit war mit Bärlauch, wildem Thymian und Honig gewürzt. Gegessen wurde aus Tongefässen. Das und vieles mehr erfährt man jetzt auf dem Blog "Die Pfahlbauer von Pfyn" des Thurgauer Amtes für Archäologie. Der Blog ist im Rahmen der Pfahlbau-Doku-Soap des Schweizer Fernsehens entstanden.[...]
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22 März 2007

"Das Kriegschiff aus dem Opfermoor"

Erbarmen! Die Wikinger kommen! Dieser Ruf ist im Mittelalter oft ausgestoßen worden. Wenn die Segel ihrer Schiffe auftauchten, brach in Europas Städten und Dörfern von England bis Sizilien in regelmäßigen Abständen Panik aus.
Schon tausend Jahre vor den klassischen Wikingern war das Räubern ganz offensichtlich auch die Lieblingssportart ihrer Vorfahren, die die Historiker und Archäologen in Ermangelung schriftlicher Zeugnisse ganz allgemein Nordgermanen nennen. Vor knapp zweieinhalbtausend Jahren, ungefähr 350 vor Christus, zwängten sich mehr als 60 solcher germanischen Räuber vermutlich aus dem Raum Hamburg in drei Boote, paddelten über die Ostsee Richtung Dänemark und griffen eine Siedlung auf der Insel Alsen an. Die Bewohner wehrten sich erfolgreich und überwältigten die Angreifer.[...]
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"Das Kriegschiff aus dem Opfermoor" ist im Archäologischen Museum Frankfurt, Karmelitergasse 1, bis zum 24. Juni dienstags bis sonntags von 10 bis 17, mittwochs von 10 bis 20 Uhr zu sehen.

Stippvisite in der Steinzeit

Für Henning Fenner, Ingo Schuster, Claudia und Martin Burberg mit den Kindern Mitja, Roman und Till begann im vergangenen Sommer das Abenteuer ihres Lebens: Sie gingen auf gemeinsame Zeitreise. Dabei ließen sie nicht nur den Alltag hinter sich. Schicht für Schicht – mit jedem Kleidungsstück, das in einer Truhe in der Zeitschleuse verschwand – entrückten die Sieben der Zivilisation. Sie wurden Teil einer insgesamt 13-köpfigen Sippe in einem Pfahlbaudorf am Bodensee. Acht Wochen lang lebten und arbeiteten die Menschen dort wie einst ihre Vorfahren. Ein Kamerateam hat sie dabei begleitet und aus dem Material eine Dokumentation zusammengeschnitten. Zu sehen ist sie im Mai in der ARD.[...]
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"Ein Popstar der Archäologie"

Als Historienheld vom Dienst ist er im Fernsehen im Dauereinsatz, nun schlüpft Heino Ferch in die Rolle des bekanntesten deutschen Archäologen aller Zeiten: Heinrich Schliemann (1822–1890), der als Entdecker des sagenumwobenen Troja gilt. Für rund acht Millionen Euro wurde Schliemanns legendäre Suche nach dem antiken Ort verfilmt, Sat.1 zeigt den Zweiteiler "Der geheimnisvolle Schatz von Troja" am 19. und 20. März jeweils um 20.15 Uhr. Der 43-jährige Ferch hatte seinen Durchbruch 1997 in dem Kinodrama "Comedian Harmonists" . Mit dem in Berlin lebenden Schauspieler unterhielt sich Cornelia Wystrichowski.[...]
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20 März 2007

49. Jahrestagung der Hugo Obermaier-Gesellschaft

Die 49. Tagung der Hugo Obermaier-Gesellschaft, eines der größten Fachtreffen für die Archäologie des Eiszeitalters in Mitteleuropa, wird in diesem Jahr vom 10.-14. April in Trento stattfinden.
Lokaler Veranstalter ist das Museo Tridentino di Scienze Naturali. Wegen des großen Interesses und vieler Vorträge von italienischen und anderen ausländischen Kolleginnen und Kollegen wird die gesamte Tagung in englischer Sprache durchgeführt. Die zugehörigen Exkursionen finden vom 13.-14. April statt, unter anderem in die Grotta di Fumane, das Riparo Tagliente und zu einigen norditalienischen Pfahlbaustationen.[...]
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Stone Age Massacre Revealed in British Tombs

Gruesome evidence found in ancient burial chambers reveals a period of violence and instability in Stone Age Britain, according to archaeologists. Signs of bloody massacres and fractured societies are emerging from research that used new dating techniques to age prehistoric skeletons and burial sites in southern England.
The sites include Wayland's Smithy in Oxfordshire, where the remains of 14 people show evidence of an ancient massacre, according to a team led by the U.K. government body English Heritage.[...]
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Grabung auf Schlachtfeld des Dreißigjährigen Krieges bei Lützen

Auf der Suche nach Hinterlassenschaften von Schwedenkönig Gustav Adolf haben am Montag Grabungen auf dem Schlachtfeld des Dreißigjährigen Krieges bei Lützen (Landkreis Weißenfels) begonnen. Bei Voruntersuchungen sei ein Siegelstempel, der eine kleine Löwenstatue mit der Weltkugel in einer Tatze zeigt, entdeckt worden, sagte Archäologe André Schürger. Diese Statue könnte einem der Offiziere gehört haben. Gustav Adolf (1594-1632) war in der Schlacht am 16. November 1632 gegen die kaiserlichen Truppen unter Wallenstein gefallen.
Laut Schürger wollen die Archäologen insbesondere nach den damaligen Schützengräben und Überresten der Schlacht graben. Dazu wird extra ein archäologischer Suchgraben angelegt, sagte Schürger. „Unser Graben wird etwa 30 Meter lang, drei Meter breit und etwa 1,50 Meter tief werden“, sagte der Archäologe.[...]
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Pakistan’s ancient ruins fast disappearing

Many Pakistani archaeological sites from its thousands of years of rich history are crumbling away as officials tussle over who should look after them. A cradle of ancient civilizations and crossroads of Greek, Buddhist, Hindu and Muslim cultures, Pakistan has a treasure-trove of ruins but many are being built over, pilfered by art thieves and villagers or succumbing to the elements.
The federal government’s archaeology department has control over most of the country’s main sites but provincial officials argue they should be in charge of looking after their ruins.[...]
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The rise and fall of great cities

The Canadian Archaeological Mission in Yemen began its program of activity in 1982 after receiving a favourable response from Qadi Isma’il al-Akwa’ who was then the director of the Organization for Antiquities, Manuscripts, and Libraries.
Our request was for permission to study the archaeology of Zabid and its surrounding territories between Bayt al-Faqih to the north, Hays to the surrounding territories between the sea and the mountain foothills.
The reason for choosing Zabid was because of the city’s reputation that attracted students from many parts of the Islamic world for study. We wanted to see what evidence there was for other kinds of contact within Yemen, as well as abroad, to take a real measure of Zabid’s importance.[...]
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Neuer Band der „Archäologischen Berichte“ liegt vor

Unter dem Titel „Archäologie im Herzen des Elbe-Weser Dreiecks“ ist ein neuer Band der Archäologischen Berichte des Landkreises Rotenburg erschienen. Einen Schwerpunkt in dem aktuellen Band 13 bildet Anderlingen.
Hier konnte vor fast 100 Jahren der berühmte Bildstein entdeckt werden. Ein Artikel des Kreisarchäologen Dr. Stefan Hesse beleuchtet die Fundgeschichte und die Deutung des Fundkomplexes. Auch der aufgekommene Fälschungsverdacht wird dargelegt. Dr. Markus C. Blaich (Halle/Saale) behandelt die reichen Bestattungen des fünften Jahrhunderts nach Christus aus dem gleichen Grabhügel. Die hier geborgenen vergoldeten Vogelfibeln (Gewandschließen) gehören zu den schönsten Funden des Kreisgebietes.[...]
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19 März 2007

Pre-Mughal structure in ruin: Binat Bibi mosque partly demolished

The Binat Bibi Jam-e-Mosque, a 600-year old Pre-Mughal structure of Dhaka at Narinda, which is one of the oldest buildings of the city according to historians, architects, planners and experts, is being demolished as part of the renovation work of the mosque. The mosque committee undertook the extension project of this historic mosque illegally without consulting any expert or concerned organisation like the Department of Archaeology.[...]
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Archäologen brauchen Hilfe beim Graben

Der Verein der Freunde des Tannenberg sucht Hobby-Archäologen. Am heutigen Montag beginnen Ausgrabungsarbeiten an der Tannenburg in Nentershausen. Die Mitglieder des Vereins wollen zusammen mit Jörn Gebert, einem Archäologiestudenten im zehnten Semester, den Hang vor der Biergartenterrasse abtragen. Die archäologische Begleitung der Aktion wird vom Denkmalamt finanziert, heißt es in einer Pressemitteilung.
Der Verein braucht aber dringend noch Helfer beim Graben. Wer Lust und Zeit hat, in den nächsten zwei Wochen Archäologe zu spielen und mit Sicherheit auch neue Dinge zu entdecken, der kann sich beim Verein melden.[...]
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18 März 2007

Cate puts on her walking shoes for Indiana Jones movie

Cate Blanchett is set to star in the fourth Indiana Jones movie. The Australian actress will star alongside Harrison Ford, who is reprising his role as the intrepid archaeologist.
It is unclear who Blanchett will be playing as details of David Koepp's screenplay are being kept under wraps, although it is believed the 36-year-old star will have a major role. The current working title of the film is Fourth Installment of the Indiana Jones Adventures.
The movie, directed by Steven Spielberg, comes over 20 years after the first Indian Jones movie, 'Raiders of the Lost Ark', was released in 1981. Sean Connery is rumoured to be reprising his role as Indiana's father and Natalie Portman is also said to be in negotiations to join the cast.
Shooting for the film is expected to begin in June in Los Angeles and at other undisclosed locations around the world. It is due to be released in May 2008.
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Ausstellungs-Konzert "Bilder einer Archäologie" im Alamannenmuseum Ellwangen

Im Begleitprogramm zur Sonderausstellung "Hanne Dittrich - Bilder einer Archäologie" veranstaltet das Ellwanger Alamannenmuseum am Samstag, 24.3.2007 um 20 Uhr ein Konzert mit Eva Maria Bredl (Harfe) und Klaus Wuckelt (Lyra). Dabei kommen unter anderem Werke von Antonio Vivaldi, Giovanni Battista Pergolesi und Francesco Piccone sowie von zeitgenössischen Komponisten wie Veit Erdmann und Takashi Ochi zu Gehör. In der Pause führt Hanne Dittrich selbst durch die Sonderausstellung. Der Eintritt beträgt 5,00 Euro, ermäßigt 3,00 Euro. Karten sind ab sofort im Museum sowie ab 19.30 Uhr an der Abendkasse erhältlich.[...]
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http://www.alamannenmuseum-ellwangen.de/

Die Dame aus Heiligenthal

Wer war die junge Frau, die so reich mit Schmuck behängt in der Nähe von Heiligenthal bei Lüneburg beerdigt wurde ? Ihre Halsketten, Armbänder und Beinringe, ihre Kleiderspangen - alles wurde kunstvoll aus Bronze geschmiedet. Das Metall war zu ihren Lebzeiten, vor gut 3200 Jahren, überaus wertvoll. "Jedes Fitzel Bronze wurde in der Bronzezeit in unserer Region wiederverwendet", sagt der Reppenstedter Archäologe Dr. Frank Andraschko. Und dann landen Kiloweise davon auf Nimmerwiedersehen mit der Toten im Grab ? Nur Personen mit einer herausragenden Stellung wurde solch eine Ehre zuteil.
Die Heiligenthalerin im Grabhügel mit der Nummer FStNr. 7 gehört zu einer kleinen Gruppe von außergewöhnlichen Frauenbestattungen, die über Jahrtausende unberührt, von Dieben gänzlich unbeachtet waren. Ausgegraben hat die unbekannte Dame 1991 die Lüneburger Bezirksarchäologie unter der Leitung von Jan Joost Assendorp. In einer sogenannten Blockbergung wurden insgesamt sechs Teilelemente, durch Gipsbandagen gesichert.[...]
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17 März 2007

Archäologen entdecken mittelalterliche Gräber vor Kemnitzer Dorfkirche

Unter der Kemnitzer Hauptstraße liegen Leichen, viele sogar. Archäologen haben in den vergangenen Tagen die Reste des mittelalterlichen Dorffriedhofs in der Straßenbaustelle unmittelbar vor der Kirche entdeckt. Mehrere Skelette haben Grabungsleiterin Kathrin Dietrich und ihre Mitarbeiter schon freigelegt. Sie sind gut erhalten und stammen aus der Zeit vor 1867, erläuterte die Archäologin gestern der MAZ. Damals wurde die Straße gebaut – mitten über den alten Friedhof. Der lag, wie üblich, rund um die Kirche. Dort wurden seit der vermutlichen Gründung von Kemnitz im 12. oder 13. Jahrhundert die Dorfbewohner beerdigt. Den Straßenbauern des 19. Jahrhunderts war das offenbar egal. "Die müssen die auch gefunden haben", sagt Dietrichs Kollegin Andrea Weishaupt. Die Gräber befinden sich kaum 30 Zentimeter tief unter der Fahrbahndecke, und das Fundament der alten Straße reicht bis in diesen Bereich.[...]
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Tracing back Malaysia's stone-age man in Lenggong

Perak Man, Peninsular Malaysia's oldest inhabitant, is well travelled despite his great age of 11,000 years. A few years ago he went to Japan for an exhibition, and in 2001 and again in 2006 he visited Kuala Lumpur where he starred in his own exhibition called Perak Man.
Now he is having a well deserved rest and is back in his native Perak, where he is residing in the new Lenggong Museum. He is, after all, one of the most important inhabitants to have lived in Malaysia, because his bones survived to tell the tale.
Perak Man, found in 1991, is the only complete human skeleton found in Malaysia. The cave which was his final resting place is called Gua Gunung Runtuh and is situated in Bukit Kepala Gajah in the Lenggong Valley in Ulu Perak. The skeleton, found by Prof Zuraini Majid and her team from Universiti Sains Malaysia, has been dated about 11,000 years, which makes him a Stone Age man, from the Palaeolithic period.[...]
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16 März 2007

Große Mumienausstellungen in Stuttgart und Mannheim

"Unsterblichkeit und ewiges Leben" - mit zwei großen Mumienausstellungen in Stuttgart und Mannheim soll Baden-Württemberg im kommenden Herbst zum "Land der Mumien" werden.
Vom 6. Oktober 2007 bis zum 24. März 2008 zeigt das Landesmuseum Württemberg in Stuttgart eine Landesausstellung zum Thema "Ägyptische Mumien". Viele der 350 Ausstellungsstücke stammen aus der eigenen Sammlung. Als Attraktion gilt ein Fayence-Perlen-Netz, es wird im Zentrum der Archäologie-Schau gezeigt. Fast zeitgleich präsentieren die Reiss-Engelhorn-Museen (Mannheim) vom 30. September bis 24. März 2008 über 60 Mumien.[...]
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Auch Spuren des Neandertalers in Kassel

Die Aufregung war groß, als vor einigen Wochen auf dem Gelände an der Fulda, auf dem das neue Finanzzentrum entstehen soll, Mauerreste aus früheren Jahrhunderten frei gelegt und eine Bronzefibel aus der Eisenzeit gefunden wurden. Sollte man auf Siedlungsspuren stoßen, die belegen, dass Kassel schon vor der ersten urkundlichen Erwähnung im Jahre 913 eine größere Siedlung war?
Die Hoffnungen erfüllten sich nicht. Neue Hinweise auf eine mittelalterliche Siedlung wurden nicht entdeckt. Das, was die Archäologen zu Tage förderten, war vielmehr das, was sie schon zuvor wussten: Seit 250 000 Jahren gibt es reichhaltige menschliche Spuren im Kasseler Becken, und seit der Jungsteinzeit (5500 - 2200 v. Chr.) kann die Region als besiedelt angesehen werden. [...]
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15 März 2007

3000 Jahre alte Gräber in Untermeitingen gefunden

Archäologen haben in Untermeitingen (Landkreis Augsburg) ein etwa 3000 Jahre altes Urnengräberfeld gefunden. Es handelt sich nach Angaben des Landesamtes für Denkmalpflege vom Freitag um so genannte Brandgräber der Bronzezeit. In dieser Kultur sei es Sitte gewesen, die Toten zu verbrennen und anschließend in Urnengräberfeldern zu bestatten.
Einzelne Urnen hatten mit 40 Zentimetern Höhe und mehr als einem halben Meter Durchmesser für die damalige Zeit immense Ausmaße. Die Bergung sei durch den schlechten Zustand des keramischen Materials kompliziert gewesen. Um einen Zerfall in Einzelteile zu verhindern, seien vollständig erhaltene Urnen als Block gehoben und zur Untersuchung in das Landesamt gebracht worden.[...]
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Iran's archaeological sites damaged by bacteria

Saddam Hussein can't be blamed this time. Damage to important archaeological sites in southern Iran was not after all caused by smoke from oil fires ignited during the first Gulf war.
Iran held Iraq responsible for the blackening of ruins at Persepolis and the tomb of Cyrus at Pasargadae, even filing an unsuccessful claim for compensation with the UN.
Now researchers from Italy's National Research Council in Bologna have found that bacteria are to blame. DNA tests and electron microscopy confirmed the presence of cyanobacteria, which leave a black residue when they dry out. Analysis of the chemical composition of the deposit showed that it came from cyanobacteria and not from petroleum-based pollution (Environmental Science & Technology, DOI: 10.1021/es062176s).
"Iranian officials wanted us to demonstrate that one of the causes of the blackening was the burning of the wells," says Alessandra Bonazza, who led the study. "I think they are probably disappointed by what we found." (From issue 2595 of New Scientist magazine, 17 March 2007, page 6-7)
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Salbentöpfe statt Grabvasen des Pharao

Krüge mit den angeblichen Überresten des ägyptischen Pharaos Ramses II enthalten in Wirklichkeit gewöhnliche Kosmetika, haben französische Archäologen entdeckt. In den Vasen befanden sich vermutlich Heilsalben, die aus Fett und Duftholz hergestellt wurden, fanden die Wissenschaftler um Jacques Connan von der Universität Straßburg mithilfe von Materialanalysen heraus. Zudem sind die Krüge vermutlich wesentlich jünger als bisher angenommen.[...]
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Coffins of Lu’an King kept well

The inner and outer coffins of the No.1 Hang Dynasty mausoleum was collected in Wanxi Museum, Lu’an city, east China’s Anhui province. After 2-month protection, the coffins received their first general checkup conducted by the experts from Anhui Archaeology Research Institute. The experts said the Coffins of Lu’an King were kept well . Colour and luster of the surface were both fine.
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14 März 2007

Iranian archaeological damage cause found

Italian researchers have determined blue-green algae, not smoke from oil well fires, caused discoloration of some Iranian archaeological treasures.
The scientists say black deposits soiling and discoloring monuments at some important Iranian archaeological sites did not result from smoke produced by oil well fires in Kuwait during the first Gulf War, as had been claimed.
Alessandra Bonazza and colleagues from Italy's National Research Council said Iranian authorities claimed that Persepolis, the Tomb of Cyrus and other cultural treasures in southern provinces had been severely damaged by smoke from the fires ignited by Iraqi forces after their 1990 invasion of Kuwait.[...]
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600-year old mosque being demolished

A 600-year old structure at Binat Bibi Jam-e-Masjid at Narinda, which is one of the oldest buildings of Dhaka according to historians and experts, is being demolished for an extension work of the mosque.
The mosque committee undertook the extension project of this historic mosque illegally without consulting any expert or concerned organisation like the Department of Archaeology.
The plan includes construction of a 70 feet high minaret and extension of the present 3-stoery building to make it a 7-storey one. This will accommodate more people during Jumma prayers, mosque committee members said.
Piling for the minaret is now going on in full swing just beside the old mosque threatening its structure. A wall of the mosque has already been knocked down.
Built in 1457 by Bakht Binat, in the pre-mughal sultanate of Nasiruddin Mahmud Shah I, this is the pride of the residents of Narinda in Old Dhaka and a precious piece of history of this metropolis.[...]
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13 März 2007

Achaemenid walls found in northern Pasargadae

The joint Iranian-Japanese archaeological team working in the Bolaghi Valley in southern Iran's Fars Province recently discovered a number of stone walls dating back to the Achaemenid era in nearby northern Pasargadae, the Persian service of CHN reported. One of the walls is about 10 kilometers long.
"The main aim of this phase of the excavations was to identify the origins of the routes between the Bolaghi Valley and Pasargadae. Thus we began to study the perimeters of Pasargadae's palaces, which resulted in the discovery of the walls," Iranian team director Mohsen Zeidi said.[...]
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Restoration work to resume in Eskişehir Archaeology Museum

The Eskişehir Archaeology Museum, which has been closed to visitors for seven years, will be re-born with a joint project by the Culture and Tourism Ministry and the private sector.
Founded in 1945 the Eskişehir Archaeology Museum was closed in May 2001 for restoration for which around YTL 700,000 has been spent since then. The base of the museum was strengthened by concrete-iron stakes and a natural gas-based heating system was established as part of the restoration work, which was stopped for the last four years due to
financial problems. The restoration work will resume with a new project sponsored by Eti Co. Inc., a Turkish company specializing in food.[...]
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Die "Merowinger" bringen Russen und Deutsche näher

Die Deutschen sprechen von "Beutekunst", die Russen von "Trophäengut": Nun haben mehrere russische Museen ihre Geheimdepots mit den 1945 verschleppten Schätzen geöffnet. Das Besondere der Ausstellung in Moskau: Auch ein Berliner Museum hat sich daran beteiligt.
Die Ausstellung ist ein politisches und kulturelles Großereignis, bei der Eröffnung war mehrfach die Rede von Sensation. In den Vitrinen im großen Saal des Puschkin-Museums liegen kunstvoll geschmiedete Schmuckstücke aber auch Alltagsgegenstände und Waffen. Viele der Schmuckstücke sind in exzellentem Zustand, so dass man fast den Eindruck haben kann, sie stammten nicht aus dem fünften, sechsten oder sieben Jahrhundert.[...]
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Puschkin-Museum Moskau

12 März 2007

Ancient pictographs in peril

Ancient aboriginal paintings that have graced the Canadian Shield escarpment in northern Saskatchewan for hundreds of years are being threatened by erosion and vandalism.
"We need to raise awareness about them because these are archeological treasures that few of us actually know about," said Talina Cyr-Steenkamp, executive director of the Saskatchewan Archaeological Society. "There's not much you can do to prevent it (erosion) so let's try and understand as much as we can about them before they're gone."
The vandalism is a lesser problem but it does happen. The drawings are located on rock faces along the waterways of the boreal forest, and some people have added their own touches to the ancient art, said Cyr-Steenkamp.[...]
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Geologen sorgen sich um Inka-Heiligtum Machu Picchu

Peruanische Geologen machen sich Sorgen um das Inka-Heiligtum Machu Picchu. Das geologische Institut (Ingemmet) schlug deshalb nach Presseberichten vor, das beliebteste Touristenziel des südamerikanischen Landes nur noch an fünf Tagen pro Woche für Besichtigungen zu öffnen. Der Geologe Patricio Valderrama sagte zur Begründung, die 3000 Touristen täglich zerstörten die Anlage, die auch durch die Natur bedroht sei. Die Granitfelsen, auf denen Machu Picchu steht, weisen Risse auf. Dadurch rutscht die Erde teilweise ab.
Falls nichts unternommen wird, befürchtet Valderrama den Einsturz von Bauten wie dem Torreón, einem halbrunden Turm, der auf einem Felsen errichtet wurde. Machu Picchu im Südosten Perus gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe.
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Ancient aboriginal art fading away

Ancient aboriginal paintings that have graced the Canadian Shield for hundreds of years are being threatened by erosion and vandalism. "We need to raise awareness about them because these are archaeological treasures," said Talina Cyr-Steenkamp, executive director of the Saskatchewan Archaeological Society. "There's not much you can do to prevent it (erosion), so let's try and understand as much as we can about them before they're gone." The drawings are on rock faces along northern boreal waterways, and some people have added their own touches, Cyr-Steenkamp said. There are hundreds of the pictographs in more than 70 locations, painted by ancestors of current Western Woods Cree.
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Circles in woods suggest pre-historic site

The Delaware County Office of Geographic Information System stumbled onto what scientists believe to be a well-preserved earthwork built by pre-historic, Woodland Indians.
The site, only 150 feet from Ind. 32 between Muncie and Yorktown, recently came to the attention of the Indiana Department of Transportation, which plans to widen that segment of the highway to four or five lanes.
"It's absolutely critical we keep this one," said Don Cochran, director of archaeological research at Ball State University. "This is one we don't know anything about."
With the exception of Mounds State Park, most of the 300-plus known mounds and enclosures built by the Hopewell-Adena people around 2,000 years ago in East Central Indiana have been completely or partially destroyed by agriculture, development and artifact hunters.[...]
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11 März 2007

"Steinzeit – Das Experiment"

„Living science“ – ‚lebendige Wissenschaft’ heißt ein Fernsehformat, das sich derzeit großer Beliebttheit erfreut. Die ARD wagt sich mit einer vierteiligen Dokumentation jetzt in die Welt der Jungsteinzeit. Das Erste strahlt „Steinzeit – Das Experiment“ ab Pfingsten aus: Sieben Erwachsene und sechs Kinder begaben sich im Sommer 2006 auf eine abenteuerliche Reise in die Vorgeschichte.
Acht Wochen lang lebte die Sippe in einem detailgetreu rekonstruierten jungsteinzeitlichen Pfahlbaudorf an einem Weiher im Hinterland des Bodensees wie unsere Vorfahren vor 5.000 Jahren. Am Pfingstsonntag und Pfingstmontag, dem 27. und 28. Mai 2007, jeweils um 21.45 Uhr, sowie am Montag, dem 4. und Montag, dem 11. Juni 2007, jeweils um 21 Uhr, können die Fernsehzuschauer mitverfolgen, was die Sippe dort erlebte.[...]
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10 März 2007

3000 Jahre alte Gräber gefunden - Proviant und Schmuck fürs Jenseits

Archäologen sind bei Augsburg auf ein etwa 3000 Jahre altes Urnengräberfeld gestoßen. Es handle sich um so genannte Brandgräber der Bronzezeit, teilte das bayerische Landesamt für Denkmalpflege am Freitag mit.
In dieser Kultur sei es Sitte gewesen, die Toten zu verbrennen und anschließend in Urnengräberfeldern zu bestatten. Einige der in der Nähe des Ortes Untermeitingen entdeckten Urnen hätten mit 40 Zentimetern Höhe und mehr als einem halben Meter Durchmesser für die damalige Zeit immense Ausmaße. In den Gräbern wurden auch Proviant und Reste einer Totenmahlzeit gefunden. Häufiger konnte Schmuck als Grabbeigabe ausgegraben werden: Bronzenadeln, Ringe und ein verziertes Bronzeblechband.
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09 März 2007

Priests to purify site after Bush visit

Mayan priests will purify a sacred archaeological site to eliminate "bad spirits" after President Bush visits next week, an official with close ties to the group said Thursday.
"That a person like (Bush), with the persecution of our migrant brothers in the United States, with the wars he has provoked, is going to walk in our sacred lands, is an offense for the Mayan people and their culture," Juan Tiney, the director of a Mayan nongovernmental organization with close ties to Mayan religious and political leaders, said Thursday.[...]
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Stammen Briten von den Basken ab?

Während Historiker stets davon ausgegangen sind, dass Iren von den Kelten und Engländer von den Angelsachsen abstammen, behauptet nun Genetikforscher Stephen Oppenheimer von der Universität Oxford, dass beide Völker höchstwahrscheinlich den gleichen Ursprung haben, wie er am Mittwoch der Tageszeitung The New York Times versicherte.[...]
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Süchtig nach dem Nahen Osten

Bundesweit beachteten Exotenstatus genießt das Institut für Alttestamentliche Wissenschaft und Biblische Archäologie nicht nur wegen seiner sehr speziellen akademischen Ausrichtung, sondern auch wegen seiner praktischen Annäherungen an dieses Metier.
Regelmäßig unternehmen die Forscher in Zusammenarbeit mit dem Institut für Orientalistik Exkursionen zu Stätten des frühen Christentums. Beim jüngsten Trip in den Nahen Osten stand Syrien auf dem Programm. Solche Reisen sind trotz diverser Zuschüsse nicht ganz billig für die überwiegend studentischen Teilnehmer. Und sie sind auch nicht in jedem Fall völlig ungefährlich. Dennoch fanden sich zur jüngsten dreiwöchigen Syrien-Exkursion etwa 30 Interessierte ein. Vieles spricht nach den Worten von Exkursionsleiter Prof. Rüdiger Bartelmus vom Institut für Alttestamentliche Wissenschaft und Biblische Archäologie dafür, dass beim nächsten Flug in den arabischen Raum etliche von ihnen erneut dabei sein werden. Denn: "Wer einmal mitgekommen ist, der ist danach süchtig."[...]
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Gadget aims to help tourists in Greece

If you have ever wandered around a dusty Greek archaeological site in midsummer, clueless about what you are seeing or where you are going, help is finally at hand. Greece's Culture Ministry on Thursday unveiled a hand-held gadget for visitors that offers high-resolution video, detailed diagrams of sites such as ancient temples, position indicators, and imagery along with stereo sound.
The battery-powered, touchscreen devices are about the size and weight of a personal stereo — weighing just 270 grams, or 9.5 ounces. Instructions come in four languages — Greek, English, German and French.[...]
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Return of priceless Buddhist antiquities from US hailed

Pakistan hailed yesterday the return of dozens of ancient Buddha statues and stone reliefs pillaged from its archaeological sites and smuggled to the United States, and warned that illicit demand for antiquities was growing.
The 38 stone and terra-cotta artefacts, dating back to as early as the second century AD, were confiscated by the US customs in September 2005 at Port Newark and were returned to Pakistan after experts from both countries established their origin.
"It's a collection beyond price. We are very, very pleased to play a role to restore this legacy to the nation that produced it," US Ambassador Ryan Crocker told a small ceremony to mark the repatriation at the Islamabad Museum. [...]
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08 März 2007

Aurangzeb's 400-yrs-old Koran seized

Police has recovered a more than 400-year-old copy of the Koran supposedly written by Mughal emperor Aurangzeb. The front and back covers of the Muslim Holy book are decked with gold and precious jewels.
An antique Tanjore painting, depicting King Sefroji with his chief adviser, was also seized along with the Koran. The Central Crime Branch (CCB) police arrested M. G. Sukumaran alias Gopalakrishnan (44) who hails from Thrissur, Kerala. He was staying at a hotel on M. G. Road and was trying to sell the antique pieces for crores of rupees. The seized book, calligraphed on thin copper plates, weighs around 30 kgs. The covers of the book are 29 cm long and 20 cm wide.[...]
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Spannende Reise bis in die Steinzeit

Napoleon hat bei seinem Russland-Feldzug im Jahre 1812 in einem Wohn- und Geschäftshaus in der Plauener Altstadt übernachtet. Dieses Haus und mehrere Nachbargebäude, die alle Baumwoll-Händlern gehörten, bilden heute das Domizil des Vogtlandmuseums.
Die Fassaden der Häusergruppe in der Plauener Nobelstraße aus den Jahren 1787 bis 1799 künden von der einstigen Bedeutung Plauens als Textilstadt. Seit 1923 befindet sich hier das Vogtlandmuseum, das aus zwei bedeutenden Sammlungen hervorgegangen ist: Der 1873 gegründete Altertumsverein und die seit 1894 bestehende Museumsgesellschaft hatten dazu ihr Inventar im Jahre 1912 vereinigt.[...]
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Altar-Stein von Stonehenge gefunden

Der englische Archäologe Dennis Price glaubt, dass es sich bei zwei unscheinbaren Steinen an einem Straßenrand von Berwick St. James in der Grafschaft Wiltshire um die Reste des verschollenen Stonehenge-Altares handeln könnte.
Wie das "Salisbury Journal" meldet, wurden die beiden ursprünglich wohl zusammengehörenden Steinplatten in Berwick St. James als Brücke verwendet. Doch ihre Vorgeschichte könnte von bedeutend größerem archäologischen Wert sein.[...]
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Die Steinzeit-Grazer

Als Ausflugsziel ist die Kirche St. Johann und Paul am Buchkogel seit jeher beliebt – man muss das Grazer Stadtgebiet nicht einmal verlassen, um sich (fast) wie auf der Alm zu fühlen. Ein idealer Platz zum Verweilen – heute und vor 6.000 Jahren. "Zahlreiche Funde belegen, dass hier in der Jungsteinzeit Bauernhöfe standen, in denen 30 bis 40 Menschen von Viehzucht und Ackerbau gelebt haben – die älteste bekannte Siedlung im Stadtgebiet", erklärt der Leiter des Referats für Ur- und Frühgeschichte am Landesmuseum Joanneum, Dr. Diether Kramer, das Zwischenergebnis der dreijährigen Forschungen. Dass die Einwanderer aus dem Südosten den Berg der Ebene vorzogen, liegt auf der Hand – "oben" war es sicherer und angenehmer als in den Sümpfen entlang der Mur. Gewohnt haben die Steinzeit-Grazer in Holzhäusern, sie verfügten über Werkzeuge, Waffen und Schmuck. Auf dem Speiseplan standen Fleisch, Getreidebrei und Fladenbrot, die Kleidung war aus Leinen. Alle Geheimnisse haben die Archäologen freilich noch nicht enträtselt. "Zwei bis drei Jahre wird unser Team, bestens unterstützt von Langzeitarbeitslosen, wohl noch zu tun haben", schätzt Kramer.
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07 März 2007

Iran’s rare treasures under threat

In his quiet office at the British Museum, among the portraits of long-dead explorers and copies of 3,000-year-old inscriptions, one of the greatest experts on the archaeology of the Middle East has a series of maps of Iranian nuclear installations spread out across his desk.
John Curtis’s maps fill him with foreboding: because they show how many of Iran’s nuclear plants are perilously close to ancient cultural sites. Natanz, home to a uranium enrichment plant, is renowned for its exquisite ceramics; Isfahan, home to a uranium conversion plant, is also a Unesco world heritage site and was regarded in the 16th century as the most beautiful city on earth.
Other nuclear installations lie close to Shiraz, dubbed “the city of roses and nightingales”, famous for the tombs of medieval poets; Persepolis, the great palace of King Darius, whose ruins are still magnificent; and the 6th century BC tomb of Cyrus the Great, the Persian ruler who was said to have been buried in a coffin of gold.[...]
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First-Ever Dwelling Mound Found in Germany

A 7,000-year-old dwelling mound has been found in Germany, causing a stir among archaeologists. It is the first find of its kind in Western Europe.
A room with a view has always been a coveted thing. Over the millennia, humans discovered that it could be achieved by simply staying put over generations and not picking up the garbage. By building and rebuilding on the rubble of their own architectural remains, sedentary humans managed to achieve an impressive height.[...]
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Fighting for Iraq's culture

With the situation in Iraq growing seemingly graver by the day, Americans are increasingly reluctant to risk American blood to save Iraqi lives. So it's a pretty tough sell to ask people to care about a bunch of old rocks with funny writing.
But what if they understood that the plunder of Iraq's 10,000 poorly guarded archaeological sites not only deprives future generations of incomparable works of art, but also finances the insurgents? Having led the United States investigation into the looting of the Iraq National Museum in 2003, I know that millions of dollars' worth of antiquities flow out of the country each year. And it would be naïve to think the insurgents aren't getting a major share of the loot.
What if Americans understood that our failure to appreciate the importance Iraqis place on their history has added to the chaos faced by our troops?[...]
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Wie reisten die Römer?

Wie haben sich wohl die Römer als Touristen aufgeführt? Dies und vieles mehr erfährt das Publikum am nächsten Samstag, dem 10. März, am Vortrag von Archäologin Catherine Meystre Mobellet. Im Rahmen der Vortragsreihe «Aperitif im Museum» referiert sie zum Thema «Tourist sein in der Antike - Mobilität und Reisen in der römischen Epoche». Eine Illustration des Sujets ist derzeit im Schaufenster der Winterthur Versicherung in der Hauptgasse 7 in Avenches zu sehen. Der Vortrag in französischer Sprache beginnt um 11 Uhr.[...]
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06 März 2007

Ruinen von mutmaßlichem antiken Marktplatz in Griechenland entdeckt

Archäologen haben in Griechenland die Ruinen eines mutmaßlichen antiken Marktplatzes entdeckt. Die Stätte in Voula bei Athen stamme aus dem vierten oder fünften Jahrhundert vor Christi und sei 1.500 Quadratmeter groß, teilte das Kulturministerium am Freitag mit. «Es ist ein sehr großer Komplex», hieß es in einer Erklärung. «Es war ein Ort großer finanzieller und religiöser Aktivität, vermutlich ein Marktplatz.» Das Hauptgebäude umfasste zwölf Räume, bei denen es sich vermutlich um Geschäfte handelte, sowie einen kleinen Tempel mit einem Altar. Auf dem Gelände wurden unter anderem Töpfe und Münzen gefunden.
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Humankind to Lose if US Blasts Iran

Well-known British archaeologist John Curtis warned on Monday about the possible destruction of Iran s rich architecture and rare treasures in case of a US aggression of the Persian country.
According to The Guardian daily, Curtis, one of the greatest experts on Middle East archaeology, emphasized that Iran s nuclear plants are perilously close to ancient cultural sites.
The archaeologist put as an example Natanz, home to a uranium enrichment plant, and which is renowned for its exquisite ceramics.
Curtis also mentioned that Isfahan, home to a uranium conversion plant, is a UNESCO world heritage site and was regarded in the 16th century as the most beautiful city on earth.[...]
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Istanbul Archaeological Museum awaits interest

The Istanbul Archaeological Museum, the first Turkish museum founded by Osman Hamdi Bey in 1891 and one of the largest museums in the world with more than one million works of art, is visited by 200,000 people every year, reported the Anatolia news agency.
The museum, located on Osman Hamdi Bey Ascent that opens to the Topkapı Palace Museum from the Gülhane Park entry in Sultanahmet, is a complex of three museums; the Archaeological Museum, the Museum of Oriental Antiquities and the Tiled Pavilion.
Constructed at the end of the 19th century by Osman Hamdi Bey and called the “Müze-i Hümayun (Empire Museum) was opened on June 13, 1891.[...]
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More Than 29,000 Tourists Visit the Ancient City of Petra in February

More than 29,000 tourists including 25,000 foreign tourists and 3600 Jordanians visited the ancient city of Petra in February, Director of the Petra Archaeological Park, Suleiman Farajat said. Farajat said the historic city generated JD544,000 in revenue from visitors in the same period. “Since the beginning of 2007, about 46,000 tourists from various nationalities visited Petra with site entrance fees collected standing at JD1 million,” Farajat added. Last year a total of 357,000 tourists visited the rose red city with entrance fees collected reaching JD6 million.[...]
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05 März 2007

Iran's rich architecture and rare treasures threatened by possible US strikes

In his quiet office at the British Museum, among the portraits of long-dead explorers and copies of 3,000-year-old inscriptions, one of the greatest experts on the archaeology of the Middle East has a series of maps of Iranian nuclear installations spread out across his desk.
John Curtis's maps fill him with foreboding: because they show how many of Iran's nuclear plants are perilously close to ancient cultural sites.
Natanz, home to a uranium enrichment plant, is renowned for its exquisite ceramics; Isfahan, home to a uranium conversion plant, is also a Unesco world heritage site and was regarded in the 16th century as the most beautiful city on earth.[...]
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Kritik wegen Arbeiten am Tempelberg

Die Direktoren der arabischen Altertümerbehörden haben die UN-Kulturorganisation UNESCO scharf kritisiert, weil diese nicht entschlossen gegen die israelischen Bauarbeiten am Fusse des Tempelberges in Jerusalem vorgegangen sei.
Die UNESCO sei «schwach» und unterstütze Israel auf Kosten der Araber, erklärten sie bei einer Sitzung in Kairo. Der Direktor der ägyptischen Antikenverwaltung, Zahi Hawwas, drohte damit, die Kooperation mit ausländischen Institutionen einzustellen, die «mit Israel auf dem Gebiet der Archäologie zusammenarbeiten».[...]
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04 März 2007

Excavations on river banks in southern Iran

Director of an Iranian archaeological team has announced that research operations are being conducted on the southern banks of the Kor River in Fars province to find historical traces, an Iranian daily reported on Sunday.
The English-language 'Iran Daily' wrote that the operation had been made with an aim to identify human settlements and learn about irrigation systems and embankment networks during different periods of history.
It quoted Ali Asadi as saying that studies conducted so far have focused on the northern side of the river to determine the areas settled during the Achaemenid period (648-330 BC) as well as historical sites.[...]
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Eine Reise zurück in die Steinzeit

Alles Jäger und Sammler? Einen spannenden Einblick in das Leben der jungsteinzeitlichen Bevölkerung kann man sich derzeit in der Ausstellung "Erlebnis Steinzeit" verschaffen, die im November 2006 im Rathaus von Buchbrunn in Unterfranken eröffnet wurde.
Alle Ausstellungstücke stammen aus einer Flächengrabung aus dem Jahr 2001/2002, bei der eine große Siedlung mit zahlreichen bandkeramischen Funden gefördert worden ist. Die Siedlung gehört zu den bedeutendsten steinzeitlichen Anlagen in ganz Unterfranken und ist der bislang größte bandkeramische Fund in Nordbayern.[...]
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Geschichte in Buchbrunn e.V.

Sensation oder Riesenschwindel? - Neue Fakten über das Grab Jesu

In New York präsentierten Forscher und Filmemacher jetzt angeblich neue Fakten über das Grab Jesu. Ihre Aussage stützt sich auf jahrelange Recherchen von Archäologen, Experten für historische Schriften und DNA-Spezialisten. Das Doku-Drama über eine neue Grabstätte Jesu und seine angebliche Familie löste bei Archäologen und Theologen weltweit Widerspruch aus.
Wolfgang Zwickel von der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Mainz hält die Geschichte von der angeblich neuen Grabstätte Jesu in Jerusalem für absolut unseriös. Er hat den Film zwar noch nicht gesehen, verweist aber im Gespräch mit dem ZDF darauf, dass die Geschichte, die seit Tagen für Schlagzeilen sorgt, auch einen finanziellen Hintergrund haben könne. "Wenn Sie sehen, mit welchen riesigen Geldsummen hier gearbeitet wird", so Zwickel, "dann lohnt sich das offenbar".[...]
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Himmelsscheibe in Basel erfolgreich

Die Himmelsscheibe aus Nebra haben sich in der Schweiz 80.000 Besucher angesehen. Das Historische Museum in Basel erklärte, es sei eine der erfolgreichsten und am besten besuchten Ausstellungen gewesen. Fünf Monate lang waren unter dem Motto "Der geschmiedete Himmel" 1.200 Funde aus der Bronzezeit zu sehen. Das Hauptausstellungsstück, die Himmelsscheibe, war vor acht Jahren von Raubgräbern im Burgenlandkreis ausgegraben worden. Bei einer fingierten Verkaufsaktion wurde sie 2002 von der Polizei in einem Hotel in Basel sichergestellt.
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03 März 2007

Das älteste Fischernetz der Welt

Rund 10 000 Jahre alte Harpunenspitzen und Fischspeere aus der Nähe eines havelländischen Kanals sind für Brandenburgs Archäologen die Höhepunkte des vergangenen Jahres.
„Über 90 Prozent des weltweiten Bestands dieser Waffen stammen aus dieser Region“, sagte Landesarchäologe Franz Schopper. Insgesamt gebe es rund 200 Harpunen und Speere in märkischen Museen.
Weitere wichtige Funde des vergangenen Jahres waren in dieser Woche auf der Tagung „Landesarchäologie 2006“ in Brandenburg an der Havel vorgestellt worden.[...]
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Erster Siedlungshügel in Deutschland entdeckt

Im Vorderen Orient sind sie keine Seltenheit, in Deutschland ist ihre Entdeckung eine kleine Sensation: So genannte Siedlungshügel, auch als "Tell" bezeichnet, die entstehen, wenn über Jahrhunderte hinweg eine Generation auf den Schuttresten der vorherigen baut. Jetzt vermelden Archäologen den bisher ersten Fund eines solchen 7000 Jahre alten Hügels in der Nähe von Oberröblingen in Sachsen-Anhalt.[...]
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02 März 2007

Ältestes Sonnen-Observatorium Amerikas identifiziert

Archäologen ist in Peru eine spektakuläre Entdeckung gelungen: Eine bereits bekannte, monumentale Anlage ist offenbar keine Festung, sondern ein Sonnenkalender. Damit wären die Bewohner Südamerikas schon vor 2300 Jahren in der Lage gewesen, den Verlauf des Jahres zu berechnen.
An der Pazifikküste Perus, etwa 400 Kilometer nördlich von der Hauptstadt Lima, erhebt sich ein steinernes Zeugnis der Vergangenheit: Die Kultstätte Chankillo, eine Linie aus 13 Türmen, die auf einem leicht geschwungenen Bergkamm stehen. In Abständen von rund fünf Metern sind die würfelförmigen Türme aneinander gereiht, jeder von ihnen ragt zwischen zwei und sechs Metern in die Höhe. Im Inneren führen Treppen auf Aussichtsplattformen.[...]
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Amerikas ältestes Sonnenobservatorium steht in Peru

Das älteste Sonnenobservatorium Amerikas ist 2300 Jahre alt und steht in Peru. Die Entdeckung, bei der es sich tatsächlich um die Neuinterpretation einer schon bekannten Anlage handelt, wirft ein Licht auf die Vorläufer des Sonnenkults der Inkas.
Das schreiben zwei Wissenschaftler im US-Fachmagazin «Science» (Bd. 315, S. 1239) vom Freitag. Die Anlage sei zur Festlegung wichtiger Tage im Jahresablauf genutzt worden. Zugleich sei der Bau Ausdruck für die Herausbildung von Herrschaftsstrukturen und Eliten in diesen frühen Kulturen, berichten Ivan Ghezzi (Nationales Kulturinstitut in Lima) und Clive Ruggles (Universität Leicester, Großbritannien).[...]
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Archäologin forscht über Schiffslände Zullestein

Traditionell wird bei den Jahreshauptversammlungen des Vereins für Heimatgeschichte Nordheim nach den geschäftsordnungsmäßigen Punkten noch ein Vortrag eines renommierten Wissenschaftlers angeboten. So konnte der Verein in diesem Jahr Kirstin Schwarz gewinnen, um über neue Aspekte zur römischen Schiffslände Zullestein (Burg Stein) zu referieren.
Der Kontakt zum Nordheimer Heimatverein kam über Dr. Sven Siemers zustande. Siemers hatte für seine Doktorarbeit die Funde und Befunde aus Mittelalter wie Neuzeit vom Zullestein bearbeitet. Mit dem spätrömischen Material konnte nun das gesamte Material der Zullesteiner Grabungen aufgearbeitet werden.[...]
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7000 Jahre alter Wohnhügel in Sachsen-Anhalt entdeckt

Dass sich Menschen auf ihrem eigenen Kulturschutt buchstäblich in die Höhe wohnen, kannten Archäologen bislang vor allem aus dem vorderen Orient. Nun haben Forscher einen solchen Wohnhügel erstmals auch in Deutschland entdeckt.
Wer gern auf einem Berg wohnen möchte, kann das auch erreichen, indem er einfach geduldig wartet, gelegentlich seine Behausung einreißt und darüber eine neue errichtet. Im Laufe der Zeit erhöht der Kulturschutt so immer mehr den eigenen Siedlungsplatz - die Menschen wohnen sich regelrecht nach oben.[...]
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01 März 2007

Opferblut für die Göttermutter

Archäologin Dr. Walburg Boppert sprach im Museum zum Thema "Opferblut für die Große Göttermutter - Rituale im Magna-Mater-Kult und das gesellschaftliche Umfeld ihrer Verehrer". Mit viel Bildmaterial vermittelte sie unerwartete Einblicke in den geheimnisvollen Kult.
Die interessanten Neufunde dreier Steindenkmäler, die 2003 aus dem Alzeyer Kastell geborgen wurden, eröffnen neue Kenntnisse von der religiösen Situation in Alzey zur Römerzeit. Besonders der "Magna-Mater-Altar" von 237 nach Christus, mit einer Weihinschrift, wirft viele neue Aspekte auf. Gab es vielleicht auch hier ekstatische Selbstopferungen? Gibt der Altar mit seiner Inschrift und seinen bildlichen Darstellungen darüber Hinweise?[...]
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Archaeology and ethnography museum takes root in Manisa

A historic teachers' accommodation will be converted into an archaeology and ethnography museum in the Aegean province of Manisa.
The Culture and Tourism Ministry recently decided the building would be converted Akhisar Mayor Salih Hızlı said. The museum will be housed in Ali Şefik Teacher Accommodation House in Manisa's Akhisar district.
Noting that a tender for restoration, reconstruction, building surveys and landscape work has already been announced, Hızlı said that the İzmir Building Survey and Monuments Directorate is now trying to identify a list of local, archaeological, architectural, ethnographic and ancient artifacts to be displayed in the museum.[...]
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